3 Fragen an … Werner Wiersbinski von meinestadt.de

6. Mai 2013

Interviews

In unse­rem heu­ti­gen Inter­view stellt Ihnen Wer­ner Wiers­bin­ski, Bereichs­lei­ter Stel­len­markt bei meinestadt.de, die neue Platt­form “Per­spek­tive Pflege” vor, und erläu­tert die zuneh­mende Bedeu­tung von regio­na­lem Employer Bran­ding. Meinestadt.de gehört seit vie­len Jah­ren zu den füh­ren­den Internet-Medienunternehmen in Deutsch­land (laut AGOF). Hier kann man alle Infos rund um eine Stadt oder Gemeinde, vom Immo­bi­li­en­markt über Part­ner­ver­mitt­lung bis hin zur Stel­len­börse, fin­den.
Wer­ner Wiers­bin­ski ist seit 2007 Bereichs­lei­ter und für die Online-Jobbörse des Regio­nal­por­tals ver­ant­wort­lich. In die­ser Zeit hat er die füh­rende Rolle des loka­len Online-Stellenmarkts aus­ge­baut, den meinestadt.de für jede Stadt und Gemeinde in Deutsch­land bie­tet. Meinestadt.de gehört seit Okto­ber 2012 zur Axel Sprin­ger Digi­tal Clas­si­fieds GmbH.

1. Herr Wiers­bin­ski, der Online-Stellenmarkt von meinestadt.de fei­ert die­ses Jahr sei­nen 10. Geburts­tag. Er ist die Job­börse mit den aktivs­ten Nut­zern und hat nach Steps­tone die größte Reich­weite. Was genau macht Ihre Stel­len­börse so ein­zig­ar­tig unter den Generalisten-Stellenmärkten?

W. Wiers­bin­ski: Unsere Posi­tio­nie­rung als regio­nale Job­börse ist ein­ma­lig und macht uns seit 2003 erfolg­reich, denn die meis­ten Jobs wer­den regio­nal im Umkreis um den eige­nen Wohn­ort gesucht. Wir sind bei Job­su­chen­den wie Arbeit­ge­bern glei­cher­ma­ßen bekannt und kön­nen im Gegen­satz zu ande­ren Online-Jobbörsen Stel­len­an­zei­gen ohne Streu­ver­luste genau dort lokal schal­ten, wo Unter­neh­men ihre Bewer­ber vor Ort errei­chen möch­ten. Natür­lich kön­nen jene auch bun­des­weit Stel­len­an­zei­gen schal­ten. Damit tre­ten wir nicht nur erfolg­reich in Kon­kur­renz zu Gene­ra­lis­ten im Inter­net, son­dern auch zu Print-Stellenmärkten von regio­na­len Tages­zei­tun­gen, deren Medialeis­tung ste­tig abnimmt.

Heute zäh­len wir zu den Top 3 unter den deut­schen Online-Jobbörsen und kön­nen zudem unter den Gene­ra­lis­ten die aktivs­ten Nut­zer vor­wei­sen: Monat­lich rufen Nut­zer über 92 Mil­lio­nen Mal unsere Stellenmarkt-Seiten auf. Unsere Kun­den kön­nen also beim Online-Recruiting auf unsere hohe Reich­weite bauen. Zudem pro­fi­tie­ren sie davon, dass meinestadt.de als Regio­nal­por­tal sei­nen Nut­zern wesent­lich mehr Con­tent bie­tet als „nur Job­an­ge­bote“. Unsere Nut­zer kön­nen sich auf meinestadt.de an ver­schie­de­nen Stel­len umfas­send über regio­nale Unter­neh­men oder auch andere Inhalte aus ihrer Region infor­mie­ren. Arbeit­ge­ber spre­chen bei uns also auch die schwer erreich­ba­ren pas­siv Suchen­den an. Damit bie­ten wir ihnen einen gro­ßen Zusatz­wert, den sie bei ande­ren rei­nen Job­bör­sen nicht vor­fin­den.

2. Sie haben die Ziel­gruppe Pfle­ge­kräfte im Fokus. Was genau tun Sie dafür, um hier eine hohe Reich­weite zu erzie­len?

W. Wiers­bin­ski: Die Gesundheits- und Pfle­ge­bran­che ist ein Job­mo­tor der Zukunft, viele Unter­neh­men sind aktu­ell auf der Suche nach Per­so­nal. Um den Arbeits­markt anzu­kur­beln und das Image der Bran­che zu stär­ken, haben wir vor kur­zem gemein­sam mit dem Deut­schen Pfle­ge­por­tal die Initia­tive „Per­spek­tive Pflege“ gestar­tet. Darin bün­deln wir unsere hohe Reich­weite mit der Bran­chen­kom­pe­tenz unse­res Part­ners, um Job­su­chende mit Arbeit­ge­bern zusam­men­zu­brin­gen. Mit einem eige­nen Stel­len­markt für Jobs in der Pflege- und Gesund­heits­bran­che, der über die Adresse http://perspektive-pflege.de erreich­bar ist, sind wir die wich­tige Anlauf­stelle für Job­su­chende in die­ser Bran­che. Neben mehr als 30.000 Stel­len­an­ge­bo­ten fin­den sie etwa Berufs­be­schrei­bun­gen, Infor­ma­tio­nen zu Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten oder einen Gehalt­scheck. Wir zei­gen also, wie abwechs­lungs­reich, viel­fäl­tig und durch­läs­sig die ver­schie­de­nen Pfle­ge­be­rufe für einen Ein­stieg sind. Arbeit­ge­bern in der Gesund­heits­bran­che bie­ten wir mit der neuen Platt­form ein attrak­ti­ves und reich­wei­ten­star­kes Umfeld, um ihre freien Stel­len aus­zu­schrei­ben. Natür­lich besu­chen wir in die­sem Jahr auch meh­rere Mes­sen aus dem Pfle­ge­be­reich, um unser Ange­bot in der Ziel­gruppe noch bekann­ter zu machen. Und wir sehen noch viel Poten­tial für wei­tere Part­ner­schaf­ten in die­sem Seg­ment.

3. Der USP Ihres Stel­len­mark­tes ist die Regio­na­li­tät. Mit wel­chen Zukunfts­pro­jek­ten wol­len Sie die­ses Pro­fil noch stär­ken bzw. wie wird die zukünf­tige Aus­rich­tung aus­se­hen?

W. Wiers­bin­ski: Das Thema „Regio­na­les Employer Bran­ding“ wird gerade für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men immer wich­ti­ger. Denn diese ste­hen oft vor der Her­aus­for­de­rung, sich bei der Per­so­nal­su­che gegen­über bekann­ten Arbeit­ge­ber­mar­ken behaup­ten zu müs­sen. Gerade im Inter­net müs­sen sie ihr Employer Bran­ding aus­wei­ten und durch eine auf­fäl­lige Online-Präsenz ihre Stärke als regio­nal ver­an­ker­tes Unter­neh­men her­vor­he­ben. Aus­schließ­lich Stel­len­an­zei­gen zu schal­ten reicht nicht mehr aus. Immer mehr mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men haben erkannt, dass sie sich online gut und umfas­send dar­stel­len müs­sen. Eine Mög­lich­keit ist natür­lich die eigene Fir­men­web­seite, die zwar umfang­rei­che Dar­stel­lun­gen als Arbeit­ge­ber erlaubt, aber meist nur gezielt von jenen Bewer­bern ange­steu­ert wird, die bereits am jewei­li­gen Unter­neh­men inter­es­siert sind.

Bei meinestadt.de haben unsere Kun­den bereits heute viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten, um sich über Stel­len­an­zei­gen hin­aus als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber zu posi­tio­nie­ren. Kürz­lich erst haben wir spe­zi­elle Wer­be­for­mate für regio­na­les Employer Bran­ding ent­wi­ckelt. Zudem haben wir im April unsere „Arbeit­ge­ber­pro­file“ gestar­tet, einen ganz neuen kos­ten­lo­sen Ser­vice für unsere Kun­den. Die Pro­file bie­ten Unter­neh­men in Form einer Micro­site viel Raum, um sich in unse­rem Stel­len­markt, also dort wo sich Job­su­chende tum­meln, aus­führ­lich und struk­tu­riert als regio­na­ler Arbeit­ge­ber zu posi­tio­nie­ren und poten­zi­elle Bewer­ber direkt anzu­spre­chen. Die Arbeit­ge­ber­pro­file sind an ver­schie­de­nen Stel­len auf unse­rem Por­tal ein­ge­bun­den und über den neuen Chan­nel „Arbeit­ge­ber der Region“ direkt erreich­bar. Für unsere Kun­den sind die Arbeit­ge­ber­pro­file ein ech­ter Mehr­wert und für unsere Nut­zer eine inhalt­li­che Berei­che­rung zu den Stel­len­an­zei­gen, um sich aus­führ­lich über den Arbeit­ge­ber zu infor­mie­ren. Die ers­ten Zugriffs­zah­len sehen sehr erfreu­lich aus – wir sehen, dass die­ses Ange­bot einen ech­ten Mehr­wert auch für unsere User dar­stellt.

In diese Rich­tung wer­den wir zukünf­tig noch wei­tere Ser­vices ent­wi­ckeln: Gemein­sam mit karriere.de, dem Kar­rie­r­e­por­tal von Han­dels­blatt und Wirt­schafts­wo­che, star­ten wir aktu­ell die Initia­tive „Leucht­turm der Region“, um mit­tel­stän­di­sche Arbeit­ge­ber in Deutsch­land zu för­dern. Dahin­ter ver­birgt sich eine umfang­rei­che Kombi-Serviceleistung aus Bera­tung und Medialeis­tung, die auf dem Markt ein­ma­lig ist und die wir exklu­siv regio­nal ver­an­ker­ten Unter­neh­men anbie­ten. Diese wer­den von der Handelsblatt-Redaktion aus deren Liste „Top 1000 Mit­tel­ständ­ler in Deutsch­land“ aus­ge­wählt. Unter­neh­men erhal­ten als „Leucht­turm der Region“ eine umfas­sende Repor­tage, die von Redak­teu­ren erstellt und mit pro­fes­sio­nel­len Fotos auf­ge­wer­tet wird. Zusätz­lich haben die Fir­men die Mög­lich­keit, die dazu gehö­rige Bild­marke für die Lauf­zeit von einem Jahr als Sie­gel ver­wen­den zu dür­fen. Dies ist wirk­lich eine ein­ma­lige Kom­bi­na­tion und hilft vor allen Din­gen dem Mit­tel­stand.

Herr Wiers­bin­ski, herz­li­chen Dank für das Inter­view!

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