4. Fachkonferenz Personal und Krankenhaus Berlin

14. November 2010

Recruiting Events & Termine

Links: Dr. Susanne Wienecke, MCM, weitere Kongressteilnehmer, rechts: Jan Villwock, MCM

Die 4. Fachkonferenz von Praxisforum Personal begann mit einem Vortrag über das „HR Business-Partner System bei Bombardier“. Ca. 100 KlinikleiterInnen, PersonalerInnen und HR-Experten diskutierten in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen zwei Tage über Themen wie die Definition, Qualifizierung und den Einsatz neuer Berufsbilder im Krankenhaus sowie neue Betriebskonzepte für ein Gesundheitsunternehmen der Zukunft. Unter der Regie von Marion Winkler und Team entstand eine lebendige Atmosphäre des  Wissensaustauschs, der am Abend bei einem stimmigen Essen im historischen Krankenhaus Bethanien forgesetzt wurde. Medicaltopjobs war dieses Jahr zum ersten Mal dabei und ich erläuterte in meinem Vortrag die Chancen und Risiken für Recruiting und Employerbranding von Social Media und web 2.0. Co-Referenten waren Martin Schmiedel, Anne Kohlbrecher (beide ZEIT-Verlag) und Ralf Klose, Leiter Dienstleistungszentrum Personal und Recht der Marienhaus GmbH Köln. Martin Schmiedel und Annne Kohlbrecher hatten einen praxisorientierten Workshop vorbereitet, so dass die Teilnehmer exemplarisch die Auswahl des optimalen Mediamix und die Erstellung eines Mediaplans erarbeiten konnten.  Martin Schmiedel stellte für den Printbereich der ZEIT ein neues Anzeigenformat vor, das den seit Längerem vom Ärzteblatt praktizierten Gedanken der Kombination aus Image- und Stellenanzeige aufgreift. Das attraktive Format –  am Tag zuvor erstmalig mit einer Ausschreibung für ein Leverkusener Krankenhaus erschienen – fand sehr großen Anklang. Der MTJ-Vortrag begann mit dem Film „Is social media a fad“:

Anschließend stellte ich die Netzwerke Facebook, Twitter und Xing im Hinblick auf ihre Anwendungsmöglichkeiten für Krankenhäuser vor. Die Tatsache, dass Social Media für Recruitung und Employerbranding große Chancen bieten, war den Anwesenden klar. Alleine die Umsetzung, die eine umfassende strategische Planung voraussetzt, wurde von den TeilnehmerInnen als problematisch beurteilt, weil in den meisten Häusern für diesen Bereich noch keine personellen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Zudem muss im Unternehmen vorher klar sein, was  veröffentlicht werden soll, wer in welchen Channel schreiben darf, wie hoch Zeit- und Kostenaufwand sind und welche rechtlichen Konsequenzen bei der Verletzung von Persönlichkeits- und Urheberrechten drohen. In Anbetracht des Zeitfensters konnten nicht alle Fragen abschließend beantwortet werden; eins war auf jeden Fall klar: die Existenz von Social-Media ist eine unumkehrbare Tatsache, die Babyboomer sind genau dort unterwegs und: sie gehören explizit zur Zielgruppe von Personalerinnen und Personalern! Hier das komplette Workshop-Programm.

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