Arbeiten in der Außerklinischen Intensivpflege/Heimbeatmung

10. Februar 2011

Recruiting Trends

Mit die­sem Bei­trag möchte ich den Auf­ga­ben­be­reich und das Arbei­ten in der außer­kli­ni­schen Inten­siv­pflege erläu­tern. In der Öffent­lich­keit  ist noch viel zu wenig bekannt, dass auch lang­zeit­be­at­mete Pati­en­tIn­nen zuhause fach­pfle­ge­risch ver­sorgt wer­den kön­nen. Diese Art der Pati­en­ten­ver­sor­gung steht jedem Men­schen, unge­ach­tet sei­ner finan­zi­el­len Absi­che­rung (z.B. Kran­ken­kasse), zur Ver­fü­gung und bie­tet exami­nier­ten Pfle­ge­fach­kräf­ten mit einer Fach­wei­ter­bil­dung in Anästhesie- und Inten­siv­me­di­zin eine Alter­na­tive zum stres­si­gen Kli­nik­all­tag.

Der Bedarf an außer­kli­ni­scher Inten­siv­ver­sor­gung steigt. Alle der außer­kli­ni­schen Inten­siv­pflege zugrunde lie­gen­den Dia­gno­sen wer­den in der „S 2-Leitlinie auf­ge­führt.

Bei­spiele: Nicht­in­va­sive und inva­sive Beat­mung als The­ra­pie der “chro­ni­schen respi­ra­to­ri­schen Insuf­fi­zi­enz“, Obstruk­tive Atem­wegs­er­kran­kun­gen (COPD), thorakal-restriktive Erkran­kun­gen, Obesitas-Hypoventilations-Syndrom, neu­ro­mus­ku­läre Erkran­kun­gen und päd­ia­tri­sche Erkran­kun­gen, die mit einer Atem­in­suf­fi­zi­enz ein­her­ge­hen und eine Beat­mung not­wen­dig machen. Dar­über hin­aus Pati­en­tIn­nen nach schwe­ren mul­ti­plen Trau­mata, schwe­ren Ver­bren­nun­gen, Herz­in­farkt, Schlag­an­fall. Dies gilt sowohl für Säug­linge, Kin­der und Erwach­sene.

Die Gründe der Inten­siv­pfle­ge­be­dürf­tig­keit sind also sehr viel­fäl­tig. Die drei häu­figs­ten Dia­gno­sen, die zur Heim­be­at­mung führ­ten, ver­teil­ten sich gleich­mä­ßig auf die chronisch-obstruktive Lun­gen­krank­heit (COPD), restrik­tive Ven­ti­la­ti­ons­stö­run­gen sowie neu­ro­mus­ku­läre Erkran­kun­gen.

Bei den ange­nom­me­nen maxi­mal 10.000 beat­mungs­pflich­ti­gen Men­schen bun­des­weit han­delt es sich um eine im Gesamt­zu­sam­men­hang gese­hen rela­tiv kleine Bevöl­ke­rungs­gruppe, die damit in die Nähe der Men­schen mit sel­te­nen Erkran­kun­gen rückt. Dar­aus folgt auch, dass die außer­kli­nisch ver­sorg­ten Kli­en­ten im gan­zen Bun­des­ge­biet ver­streut leben.

Die Heim­be­at­mungs­ser­vice Bram­bring Jaschke GmbH® gehört zu den Pio­nie­ren der Heim­be­at­mung. Die bei­den Geschäfts­füh­rer, Jörg Bram­bring und Chris­toph Jaschke, sind selbst Kran­ken­pfle­ger. Sie haben 1998 das Unter­neh­men gegrün­det, das sich auf die Ver­sor­gung von inva­siv und  nicht-invasiv beat­mete Kli­en­ten spe­zia­li­siert hat.

Als ambu­lan­ter Inten­siv­pfle­ge­dienst betreuen wir Kin­der und Erwach­sene in ihrer Häus­lich­keit. Wir füh­ren Beat­mungs­pflege, Tracheostoma- und Port­ver­sor­gun­gen, ambu­lante Schmerz­the­ra­pie und moder­nes Wund­ma­nage­ment durch. Neben der Behandlungs- und Grund­pflege unter­stüt­zen wir auch die pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen. Wich­tigs­tes Ziel ist es, den Kli­en­ten, die teil­weise erheb­lich kör­per­lich ein­ge­schränkt sind, maxi­male Eigen­stän­dig­keit zu ermög­li­chen.

Die Ver­sor­gung beginnt mit einer guten Über­lei­tung aus dem Kran­ken­haus nach einem genauen Fahr­plan. Denn vor der Über­nahme in den häus­li­chen Bereich, muss die Woh­nung bereits an die Bedürf­nisse des Kli­en­ten ange­passt sein, die Medi­zin­tech­nik muss bereit ste­hen, die not­wen­di­gen Pfle­ge­ar­ti­kel müs­sen vor Ort und das Pfle­ge­team muss zusam­men­ge­stellt sein. Dies gilt auch für die beglei­ten­den The­ra­peu­tIn­nen.

Bei sehr kurz­fris­ti­gen Ver­le­gun­gen in die häus­li­che Umge­bung stel­len wir inner­halb weni­ger Stun­den eine 24h-Versorgung sicher. Um jeder­zeit eine maxi­male Ver­sor­gungs­qua­li­tät sicher­zu­stel­len, beschäf­ti­gen wir aus­schließ­lich exami­nier­tes Pfle­ge­per­so­nal mit Fach­wei­ter­bil­dung in Anäs­the­sie –und Inten­siv­me­di­zin oder MA mit mehr­jäh­ri­ger Erfah­run­gen im Bereich der Intensiv-und Beat­mungs­pflege. Wir arbei­ten aus­schließ­lich in einer 1:1 Ver­sor­gung.

Unser Fir­men­sitz und die Nie­der­las­sung Süd­bay­ern ist in Unter­ha­ching. Wei­tere Nie­der­las­sun­gen sind in Bad Kis­sin­gen, Böb­lin­gen oder Köln. In Hei­del­berg, der Boden­see­re­gion, in Nürn­berg und Süd-/Ostwestfalen sind wir eben­falls tätig.

Wir legen gro­ßen Wert auf Arbeits­platz­kul­tur, wur­den schon mehr­fach im Rah­men des Wett­be­werbs „Beste Arbeit­ge­ber im Gesund­heits­we­sen“ aus­ge­zeich­net und haben erst kürz­lich die Son­der­preise „Mit­ar­bei­ter­qua­li­fi­ka­tion“ und „Ambu­lante Inten­siv­pflege“ erhal­ten. Den Wett­be­werb führt das Great Place to Work Insti­tute Deutsch­land mit Unter­stüt­zung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les sowie BGW durch. Denn die Pflege kann nur dann wirk­lich gut sein, wenn es den Pfle­ge­kräf­ten gut geht und sie von ihrem Beruf begeis­tert sind.

Lei­der kommt es immer wie­der vor, das wir den vie­len Anfra­gen (Pati­en­ten­über­nahme) der Kran­ken­häu­ser nicht in vol­lem Umfang gerecht wer­den kön­nen. Denn nur wenn ein ent­spre­chen­der Mit­ar­bei­ter­pool zur Ver­fü­gung steht, kön­nen wir wei­tere Ver­sor­gun­gen anneh­men. Wir beschäf­ti­gen MA in Voll- und Teil­zeit. Dar­über hin­aus ste­hen uns 400 Euro Kräfte und Koope­ra­ti­ons­part­ner zur Ver­fü­gung. Gerne neh­men wir bei ent­spre­chen­der Qua­li­fi­ka­tion wei­tere Bewer­bun­gen ent­ge­gen.

Auf unse­rer Inter­net­seite haben einige Mit­ar­bei­ter ihr State­ment abge­ge­ben, warum die außer­kli­ni­sche Inten­siv­pflege etwas ganz beson­de­res ist. Auf jeden Fall bie­tet sie eine echte Alter­na­tive zum stres­si­gen Kli­nik­all­tag.

Für wei­tere Fra­gen zum Thema stehe ich gerne zur Ver­fü­gung.

Tho­mas Betz, Heim­be­at­mungs­ser­vice Bram­bring Jaschke GmbH
Wei­ter­füh­rende Links:
www.heimbeatmung.com
www.bgw-online.de
www.greatplacetowork.de

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