Die Säulen des Azubi-Marketings: Kliniknachwuchs gesucht!

Etwa 50 ver­schie­dene Berufe, vom Koch über die Kauf­frau bis zum Kran­ken­pfle­ger, mit ebenso unter­schied­li­chen Aus­bil­dungs­pro­fi­len las­sen sich heute im personal- und ser­vice­ori­en­tier­ten Unter­neh­men Kran­ken­haus aus­ma­chen, wobei der größte Teil der Nach­wuchs­kräfte natür­lich auf die Pflege ent­fällt. Auf der Web­site eines gro­ßen Kli­ni­kums in NRW ist die Rede von 510 Aus­zu­bil­den­den in 7 Aus­bil­dungs­be­ru­fen und jähr­lich 170 Absol­ven­ten. Damit ist das Kli­ni­kum der größte Aus­bil­dungs­be­trieb die­ser Groß­stadt mit knapp 600.000 Ein­woh­nern. Aus­rei­chend und geeig­nete junge Leute für die ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs­be­rufe im Kran­ken­haus zu fin­den, stellt dabei für jede Per­so­nal­ab­tei­lung eine Her­aus­for­de­rung dar. Mit zuneh­men­dem Wett­be­werb aller Bran­chen um den Nach­wuchs und vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels ist nach­hal­ti­ges und stra­te­gi­sches Vor­ge­hen gefragt. Ob Ihre Per­so­nal­ab­tei­lung sich bereits eine gute Stra­te­gie für das Azubi-Recruiting zurecht­ge­legt hat, kön­nen Sie jetzt über­prü­fen: Wir haben in die­sem Bei­trag die 5 wich­tigs­ten Säu­len des Azubi-Marketings für Sie zusam­men­ge­stellt.

1. Mes­sen
Azubi-Messen sind eine her­vor­ra­gende Mög­lich­keit, sich als Arbeit­ge­ber zu prä­sen­tie­ren. Nut­zen Sie die Chance und machen Sie die ange­hen­den Azu­bis neu­gie­rig auf Ihr Unter­neh­men. Vor­aus­set­zung ist natür­lich, dass Sie über Per­so­nal ver­fü­gen, das Ihr Unter­neh­men authen­tisch ver­tre­ten kann und mit den jun­gen Leu­ten schnell ins Gespräch kommt. Idea­ler­weise sind neben erfah­re­nen Mit­ar­bei­tern auch ein oder zwei oder Azu­bis vor Ort. So sen­ken Sie die Hemm­schwelle, mit Schü­lern in einen per­sön­li­chen Kon­takt zu kom­men. Auch mit alters­ge­mä­ßen Incen­ti­ves, die Ihr Info­ma­te­rial ergän­zen, kön­nen Sie punk­ten. Mit etwas Phan­ta­sie oder bes­ser noch in Rück­spra­che mit den eige­nen Azu­bis kön­nen Sie ihre Givea­ways per­fekt auf die Ziel­gruppe abstim­men.

Hier eine Aus­wahl an Ter­mi­nen:

Messe Ort Ter­min
Voca­tium Mann­heim 14./15.7.2015
Voca­tium Stutt­gart 16./17.7.2015
Azubi- und Stu­di­en­tage Kas­sel 17./18.7.2015
Voca­tium Gel­sen­kir­chen 25./26.08.2015
Voca­tium Dort­mund 27./28.08.2015
Junge Messe Nor­der­stedt 11./12.9.2015
Ein­stieg Abi Dort­mund 12./13.9.2015
Berufs­wahl­messe Ibben­bü­ren 12.9.2015
Hori­zon Leip­zig 12./13.9.2015
Tag der Aus­bil­dung Pirna 12.9.2015
Aus­bil­dungs­börse Kai­sers­lau­tern 16.9.2015
Azubi- und Stu­di­en­tage Bot­trop 18./19.9.2015
Job­fac­tory Ros­tock 18./19.9.2015
Berufs­start Mühlheim/Ruhr 22.9.15
Aus­bil­dungs­messe Süd­hes­sen Darm­stadt 24.–26.9.15
Voca­tium Göt­tin­gen 24./25.09.2015
Berufs­ori­en­tie­rungs­messe Wesel 24.09.2015
Sprung­brett Messe Lud­wigs­ha­fen 25./26.09.2015
Berufs­in­fo­börse Wis­mar 25./26.09.2015
Aus­bil­dungs­messe Bay­reuth 29.09.2015
abi pure Nürn­berg 09./10.10.2015
Ein­stieg Karls­ruhe 09./10.10.2015
Per­spek­ti­ven Mag­de­burg 09./10.10.2015
Ein­stieg Abi Ber­lin 13./14.11.2015
Forum Berufs­start Erfurt 18./19.11.2015
Beruf­bil­dungs­messe Nürn­berg 07.–10.12.2015

2. Lehr­stel­len­bör­sen
Ent­wi­ckeln Sie ein anspre­chen­des Lay­out für Ihr Stel­len­aus­schrei­bun­gen, nut­zen Sie QR-Codes und ver­lin­ken Sie auf Ihre Karriere-Webseite, die mög­lichst bereits für mobile End­ge­räte opti­miert wurde. Neben den Lehr­stel­len­bör­sen von  IHK  und Arbeits­agen­tur gibt es inzwi­schen sehr viele Platt­for­men mit unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten was Zugriffs­zah­len, Inter­ak­ti­vi­tät, Social-Media-Präsenz, Pro­fil­schwer­punkte etc. betrifft. Spre­chen Sie uns im Ein­zel­fall an, wir fil­tern gerne das pas­sende Ange­bot für Sie her­aus. Oder schi­cken Sie uns Ihre Anfrage direkt online.

Hier eine Aus­wahl an Lehr­stel­len­bör­sen:
-> ausbildung.de
-> azu­bis­ter
-> azu­biyo
-> meinestadt.de (Lehr­stel­len­por­tal)
-> schuelerkarriere.de
-> yousty
-> ausbildungsanzeigen.de

3. Employ­er­bran­ding
Pus­hen Sie Ihr Employ­er­bran­ding durch

  • ein her­vor­ra­gen­des Aus­bil­dungs­pro­gramm! Betrach­ten Sie Ihre Azu­bis als voll­wer­tige und wert­volle Mit­ar­bei­ter, bie­ten Sie ihnen wäh­rend der Aus­bil­dung etwas Beson­de­res, denn zufrie­dene Mit­ar­bei­ter blei­ben gerne im Unter­neh­men und spre­chen auch dar­über. Junge Leute sind heute ver­netzt über Whats­app, Face­book, Ins­ta­gram, in Blogs oder Online-Communities. Sie kön­nen davon aus­ge­hen, dass dort auch über den Aus­bil­dungs­platz gespro­chen wird. Posi­tive Stim­men auf Arbeit­ge­ber­be­wer­tungs­por­ta­len wie kun­nunu zeich­nen ein gutes Bild von Ihrem Betrieb.
  • ein ein­ein­heit­li­ches Cor­po­rate Publis­hing! Dies erhöht den Wie­der­er­ken­nungs­ef­fekt bei Ihrer Ziel­gruppe.
  • gutes Matching! Es wäre fatal und kost­pie­lig, wenn die Bewer­ber erst in der Pro­be­zeit fest­stel­len, dass das vom Unter­neh­men kom­mu­ni­zierte Bild nicht mit der Wirk­lich­keit über­ein­stimmt. Also blei­ben Sie authen­tisch und auf dem Boden der Tat­sa­chen, dann fin­den Sie die Bewer­ber, die zu Ihnen pas­sen. Von einem gelun­ge­nen Matching pro­fi­tie­ren Sie mehr, als wenn Sie im “War for Talents” die bes­ten Leute gewin­nen, diese aber nach einem hal­ben Jahr absprin­gen, weil Sie Ihre Ver­spre­chen als Aus­bil­dungs­be­trieb — Ihre “Employer Value Pro­po­si­tion” — nicht gelebt haben.

4. Social-Media-Präsenz
Natür­lich kommt man bei der Gene­ra­tion Y und Z nicht um eine Social-Media-Präsenz herum: Ein sehens­wer­ter Image­film bei Youtube und eine infor­ma­tive und aktive Face­book–Platt­form gehö­ren neben einer über­sicht­li­chen Kar­rie­re­web­seite heute zum guten Ton. Sonst lau­fen Sie Gefahr über­se­hen zu wer­den. Bei­spiel­haft war die Kam­pa­gne des Deut­schen Hand­werks, die mit ori­gi­nel­len Videos auf  YouTube 2013 um den Nach­wuchs warb. Ein sehr beein­dru­cken­des Wer­ben um Nach­wuchs­kräfte in der Alten­pflege ist die­ses wirk­lich schöne Video von San­dro Pe:

5. Schul­ko­ope­ra­tio­nen
Initi­ie­ren Sie Koope­ra­tio­nen mit Schu­len, denn das ist der Ort, wo sich Ihre Ziel­gruppe auf­hält oder orga­ni­sie­ren Sie regel­mä­ßig einen Tag der offe­nen Tür und laden gezielt Schul­klas­sen zu sich ein. Machen Sie die Aus­bil­dung für die Jugend­li­chen erleb­bar, damit diese eine kon­krete Vor­stel­lung ent­wi­ckeln kön­nen.

Last but not least: die Mei­nung der Eltern! Haben Mama und Papa einen guten Ein­druck von Ihrem Unter­neh­men, kann das die Ent­schei­dung der Jugend­li­chen durch­aus beein­flus­sen. Ihre Marketing-Strategie sollte dem­nach auch die Eltern nicht aus den Augen ver­lie­ren. Die Lokal­presse eig­net sich hier­für sehr gut. Eine andere Mög­lich­keit ist zum Bei­spiel par­en­tum, das sind Eltern+Schülertage, die der beruf­li­chen Ori­en­tie­rung die­nen. Diese ste­hen unter der Schirm­herr­schaft der Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin und fin­den in ganz Deutsch­land statt. Hier fin­den Sie die Ter­mine.


Kon­takt

Wir unter­stüt­zen Sie gerne bei Ihrem Azubi-Recruitig, sowohl bei der Kon­zep­tion als auch bei der Umset­zung, vom Flyer bis zum Mes­se­auf­tritt kön­nen Sie von unse­rer lang­jäh­ri­gen Erfah­rung pro­fi­tie­ren. Kon­tak­tie­ren Sie uns per Mail info@mcm-web.de oder per Tele­fon 0721 / 83147–0.

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