Der Krankenhaus Rating Report 2014

2. Juli 2014

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Das Rheinisch-Westfälische Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung hat vor weni­gen Tagen den Kran­ken­haus Rating Report 2014 ver­öf­fent­licht. Zen­trale Erkennt­nis die­ses bereits 10. Reports:  Um die Inves­ti­ti­ons­fä­hig­keit der deut­schen Kran­ken­häu­ser ist es schlecht bestellt. Daher lau­tet der Unter­ti­tel des dies­jäh­ri­gen Reports auch “Man­gel­ware Kapi­tal: Wege aus der Inves­ti­ti­ons­falle”. Erschre­ckende Zah­len lie­fern die Auto­ren in die­sem Report: 16 Pro­zent der Kran­ken­häu­ser wei­sen eine erhöhte Insol­venz­ge­fahr auf, vor zwei Jah­ren waren es nur 8%. “In vie­len Regio­nen sind die Kran­ken­haus­struk­tu­ren ungüns­tig: zu viele kleine Ein­hei­ten, eine zu hohe Kran­ken­haus­dichte und eine zu geringe Spe­zia­li­sie­rung.” Unter­sucht wurde die Nach­hal­tig­keit der aktu­el­len Kran­ken­haus­struk­tu­ren. Außer­dem wurde auch ein Blick auf die neuen Kon­zepte gewor­fen, die es für die Gesundheits- und Not­fall­ver­sor­gung der länd­lich schrump­fen­den Regio­nen zu erar­bei­ten gilt. Die Dänen gel­ten hier als Vor­bild, da sie in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren ihre Not­fall­ver­sor­gung neu auf­ge­stellt haben. Die Stu­die wurde von Dr. Boris Augurzky, Dr. Sebas­tian Kro­lop, Corinna Hentsch­ker, Adam Pilny und Prof. Dr. Chris­toph M. Schmidt durch­ge­führt und im med­hoch­zwei Ver­lag ver­öf­fent­licht. Mehr Infos gibt es auf den Sei­ten RWI: http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/160/

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