Global Recruiting Trends 2015 — LinkedIn Studie

28. Januar 2015

Recruiting Trends

Das Per­so­nal­mar­ke­ting hat sich unter dem Druck der Mega­trends demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung, Glo­ba­li­sie­rung und tech­no­lo­gi­sche Erneue­rung in den letz­ten Jah­ren dyna­misch wei­ter­ent­wi­ckelt  — das spü­ren wir alle in der täg­li­chen Arbeit. Die Per­so­na­le­rIn­nen, mit denen wir zusam­men­ar­bei­ten, nen­nen Arbeits­druck, zuneh­mende Kom­ple­xi­tät der Auf­ga­ben und Pro­bleme, Stel­len adäquat zu beset­zen als die größ­ten Her­aus­for­de­run­gen. Soviel zum Sta­tus quo. Wie sieht es mit den Trends für 2015 aus? Die glo­bale Per­spek­tive, in der Deutsch­land meist nur als Fuß­note vor­kommt, gibt einen Vor­ge­schmack auf das was uns erwar­tet und wor­auf wir uns als Recrui­ter ein­zu­stel­len haben. Auch wenn nicht alles 1:1 auf deut­sche Ver­hält­nisse über­tra­gen wer­den kann lohnt sich ein Blick in die Lin­ke­dIn Stu­die “2015 Glo­bal Recruit­ing Trends”. Gerade Per­so­nal­ma­na­ge­rIn­nen im Gesund­heits­we­sen, die­sem per­so­nal­in­ten­si­ven Job­mo­tor und Wachs­tums­markt, fin­den hier wich­tige Anre­gun­gen für die Aus­rich­tung ihrer Recruit­ing Stra­te­gien: 4.125 füh­rende Per­so­na­le­rIn­nen aus 31 Län­dern wur­den in der aktu­el­len Stu­die befragt. Die Recruit­ing Indus­trie hat sich ihrer Ansicht nach stark ver­än­dert, pro­fes­sio­nelle soziale Netz­werke wie Xing und Lin­ke­dIn haben in ihrer Bedeu­tung ebenso zuge­nom­men wie online Job­por­tale, mit denen das Matching bes­ser zu steu­ern und die Rück­läufe bes­ser zu beob­ach­ten sind als in Print­me­dien. “Doing more with less” beschreibt einen auch in Deutsch­land zu beob­ach­ten­den Trend, mit klei­ner wer­den­den Bud­gets ein Mehr an qua­li­fi­zier­tem Per­so­nal zu rekru­tie­ren. Dies kann gelin­gen, aber nur dann wenn die Recruit­ing Stra­te­gie und hier der Mix aus (Print-) Medien, Online-Plattformen, Social Media und Active Sour­cing sehr sorg­fäl­tig geplant wird. Der Zugang zu Talen­ten, die nur pas­siv auf der Suche sind, war nie so gut mög­lich wie heute — wenn man weiß wie es geht. Füh­rend sind hier glo­bal die USA (72%) und China (82%). Sie sind aktiv auf der Pirsch nach latent suchen­den Talen­ten, der Durch­schnitt welt­weit liegt bei 61%, Deutsch­land ist mit 54% eher noch im Hin­ter­tref­fen — und das als wirt­schaft­lich starke Kraft in Europa mit einem gro­ßen Per­so­nal­be­darf.

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LinkedinRecruitingTrends_2015: Die Her­aus­for­de­run­gen des Wett­be­werbs

Die größ­ten Her­aus­for­de­run­gen im Kampf um die bes­ten Talente lie­gen im erstark­ten Wett­be­werb zwi­schen Arbeit­ge­bern und den Gehalts­struk­tu­ren, die vor allem im Gesund­heits­we­sen nicht viel Spiel­raum las­sen. Gefolgt wer­den sie von “kein Inter­esse am Unter­neh­men” und Stand­ort­nach­tei­len. Stand­ort und Tarif­ge­bun­den­heit sind Grö­ßen, an denen nicht viel ver­än­dert wer­den kann. Hier ist es aber mög­lich, sich mit einem intel­li­gen­ten Employ­er­bran­ding und durch­dach­ten Bin­dungs­maß­nah­men vom Wett­be­werb abzu­he­ben. Knapp 30% aller befrag­ten Per­so­na­le­rIn­nen inves­tie­ren des­halb auch aktiv in ihre Arbeit­ge­ber­marke und in die Mit­ar­bei­ter­bin­dung (Reten­tion) und 56% bestä­ti­gen, dass Employ­er­bran­ding für ihr Unter­neh­men eine hohe Prio­ri­tät hat. Dass  Deutsch­land auch in Sachen Employ­er­bran­ding noch Poten­zial hat und wel­che Chan­nel die größte Effi­zi­enz haben, näm­lich soziale Netz­werke, Job­por­tale und Karr­rie­re­sei­ten der Unter­neh­men, zeigt sich in die­ser Gra­fik:

LinkedinRecruitingTrends_2015

LinkedinRecruitingTrends_2015: Employ­er­bran­ding hat in Deutsch­land noch Poten­zial nach oben!

Die kom­plette Stu­die kann hier down­ge­loa­det wer­den

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