In Verruf geraten: Multitasking

26. April 2012

Social Recruiting

Aus dem Augen­win­kel die neu­es­ten Nach­rich­ten auf dem Fern­seh­flatscreen beob­ach­ten, gleich­zei­tig mit einem Kun­den tele­fo­nie­ren und die gerade ange­fan­gene E-Mail zu Ende schrei­ben sowie par­al­lel auch noch unbe­merkt den letz­ten Schluck Cap­puc­cino trin­ken, bevor er end­gül­tig kalt ist. Wer würde das nicht gerne kön­nen, schließ­lich schätzt jeder Chef mul­ti­tas­king­fä­hige Mit­ar­bei­ter.
Das For­schungs­pro­jek „Arbeits­un­ter­bre­chun­gen und Mul­ti­tas­king in infor­ma­ti­ons­in­ten­si­ven Beru­fen – Aus­wir­kun­gen auf Leistungs-/Arbeitsfähigkeit und Gesund­heit unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung älte­rer Arbeit­neh­mer“, das von der Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) initi­iert wurde, belehrt uns nun eines Bes­se­ren: “… die beste Unter­bre­chung ist die, die erst gar nicht statt­fin­det!”
In der Bro­schüre “Bitte nicht stö­ren!”, die auf den Erkennt­nisssen des For­schungs­pro­jekts beruht, sind die wich­tigs­ten Tipps zum Umgang mit Arbeits­un­ter­bre­chun­gen zusam­men­ge­fasst. Sie steht bei der BAuA zum Down­load bereit.
Also las­sen Sie es in der nächs­ten Woche doch ein­mal ruhi­ger ange­hen. Eins nach dem ande­ren lau­tet die Devise, denn Dau­er­stress durch Arbeits­un­ter­bre­chun­gen kann schnell zu einem unter­schätz­ten gesund­heit­li­chen Risiko wer­den.

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