Medical Get Together im Waldorf Astoria Berlin

13 : 18 Querformat

Deutsch­land braucht Ärzte und der Bedarf steigt – vor allem in Gebie­ten, in denen die Infra­struk­tur ein wenig schwä­cher ist als in den gro­ßen Städ­ten. Die Aus­sicht, auf dem Land oder in einer Rand­re­gion zu arbei­ten, hält viele her­vor­ra­gend aus­ge­bil­dete Ärz­tin­nen und Ärzte nicht davon ab, sich auf den Weg zu machen und nach Deutsch­land zu kom­men.

Nicht weni­ger als 12 Natio­nen und Fach­rich­tun­gen, von der Neu­ro­lo­gie über Innere Medi­zin, Ortho­pä­die und Chir­ur­gie waren auf dem Medi­cal Recruit­ing Din­ner am Frei­tag vor dem 1. Advent ver­tre­ten: Ärz­tin­nen und Ärzte aus Mexiko, Syrien, Spa­nien, Ita­lien und Arme­nien waren gekom­men, um uns Ihre Erfah­run­gen mit­zu­tei­len und sich mit unse­ren Recrui­tern, ihren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus­zu­tau­schen.

Nach einem beein­dru­cken­den Vor­trag von Frau Dr. Patri­cia Hänel über die Situa­tion und Ent­wick­lung aus­län­di­scher Ärzte in Deutsch­land — sie stellte damit die Ergeb­nisse eines For­schungs­pro­jekt ihres Insti­tu­tes vor —  begann der Abend.

Medi­cal Get Toge­ther · Ber­lin 2015 from Media Con­sult Maier + Part­ner on Vimeo.

Der Foli­en­vor­trag bestä­tigte dass es zwar welt­weit viele For­schungs­pro­jekte über die inter­na­tio­nale Arbeits­mi­gra­tion von Ärz­ten gibt – aller­dings nicht in Deutsch­land. Feder­füh­rend sind hier viel­mehr die klas­si­schen Ein­wan­de­rungs­län­der wie Kanada, die USA oder Aus­tra­lien. Und das obwohl heute schon lange nichts mehr ohne die Ärz­tin aus Grie­chen­land oder den Arzt aus dem Iran funk­tio­nie­ren würde. Eine wei­tere Erkennt­nis ist, dass poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen einen direk­ten Ein­fluss auf die Arbeits­mi­gra­tion haben. Durch die aktu­elle Situa­tion in Syrien haben sich in kur­zer Zeit die Sta­tis­ti­ken über die Her­kunfts­län­der ver­än­dert. Den kom­plet­ten Vor­trag fin­den Sie unter die­sem Link.

Natür­lich waren wir gespannt dar­auf, was uns die Teil­neh­mer, außer ihrer fach­li­chen Aus­rich­tung noch zu sagen hat­ten. In einer Vor­stel­lungs­runde erfuh­ren wir wo sie her­ka­men, wel­che beacht­li­chen Wege sie bereits zurück­ge­legt hat­ten und wel­che beruf­li­chen Ziele sie ver­fol­gen. Es gab mehr Gemein­sam­kei­ten als Unter­schiede – so die Schwie­rig­kei­ten mit der Deut­schen Spra­che, die unsere Gäste z.T. jedoch excel­lent beherrsch­ten. Des wei­te­ren, das Klima und die Tren­nung von der Fami­lie. Der unter­schied­li­che kul­tu­relle Hin­ter­grund war dann eigent­lich nur noch an der Geträn­ke­aus­wahl zu sehen: so gab es eine Rot­wein­frak­tion und eine Colaf­rak­tion.

Vor dem Nach­tisch war dann aus­rei­chend Zeit für Ein­zel­ge­sprä­che und Inter­views, Bewer­bungs­un­ter­la­gen wur­den gesich­tet und die Beson­der­hei­ten des AGG erläu­tert. Ins­ge­samt ein wun­der­vol­ler Abend mit beein­dru­cken­den Per­sön­lich­kei­ten, deren CV´s wir in einer Mappe zusam­men­ge­stellt haben und die sie bei mog@mcm-web.de bestel­len kön­nen.

Wir waren uns einig, das wir die­ses For­mat, das einen schö­nen, zur Jah­res­zeit pas­sen­den Rah­men mit Aus­blick auf das vor­weih­nacht­lich glit­zernde Ber­lin bot, wie­der­ho­len wer­den.

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