Vom Suchen und Finden: Die Vorteile des Nischenstellenmarkts

12. Juli 2013

Recruiting Trends

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Gefunden oder nicht gefunden werden, das ist die Frage, die Arbeitssuchende und inserierende Arbeitgeber umtreibt. „Wie finde ich am besten alle Stellenanzeigen, auf die mein Profil passt? Entgeht mir vielleicht ein Traumjob, weil ich die Ausschreibung nicht entdeckt habe?“, fragt sich einerseits der Bewerber. Andererseits grübelt der über vakante Stellen verfügende Arbeitgeber: „Wird meine Stellenanzeige überhaupt von passenden Bewerbern gefunden, wahrgenommen und gelesen?“ Die Anzahl von Online-Jobbörsen ist inzwischen ja immens, geradezu unüberschaubar. Ebenso immens sind die Ergebnislisten der Generalistenstellenmärkte, die trotz zahlreicher Suchkritierien wie Branche, Einsatzort, Position oder Arbeitszeit nicht immer das liefern, was der Suchende zu finden hofft.
Gerade für Arbeitgeber, die eine Nischenzielgruppe ansprechen möchten, oder auf der anderen Seite Arbeitssuchende, die mit speziellen Kenntnissen aufwarten können, gestaltet sich hier die Suche schwierig. Hinzu kommt, dass die meisten Jobsuchenden immer wieder ähnliche Portale konsultieren und sich auch die Arbeitgeber an bestimmte Stellenbörsen gewöhnen und fortan nur noch bei diesen inserieren. Tragisch, denn so kreuzen sich ihre Wege im WWW unter Umständen nie.
Während man lange befürchten musste, dass sich nur die Generalisten wie Stepstone, Stellenanzeigen.de, Monster/Jobpilot, Jobware.de und die Jobbörse der Arbeitsagentur behaupten, ist derzeit ein  Trend hin zu Nischenstellenmärkten zu beobachten. Hier stimmen Angebot und Nachfrage.
Auch und gerade im vielgliedrigen medizinischen Bereich haben sich differenzierte Jobbörsen etabliert, wie zum Beispiel der Stellenmarkt der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, welcher seit 13 Jahren online ist, oder  aber die Jobbörse der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie. Hier finden Anbieter und Arbeitssuchende gezielt und schnell zueinander.

Vorteile der Nischenstellenmärkte:
– Qualität statt Quantität
– Durch die genau definierte Zielgruppe ist ein perfektes Targeting möglich.
– Somit ergibt sich auch ein überdurchschnittliches Matching.
– Zeitersparnis für den Suchenden: Er muss sich nicht durch endlose Ergebnislisten quälen.
– Zeitersparnis für den Inserierenden: Die Personalabteilung erhält weniger Bewerbungen, deren Profile in der Regel zum Gesuch passen.

Wer sich absichern möchte, ist nicht schlecht beraten, sowohl in den großen Stellenmärkten, die natürlich einen vielfach höheren Traffic haben, als auch in den entsprechenden Nischenstellenbörsen zu inserieren. Über die Generalisten und deren gutes Ranking macht man auch die Bewerber aufmerksam, die über Google auf die Suche gehen – und das dürfte immer noch die Mehrheit sein. Unbedingt prüfen muss man vorab natürlich, ob sich die gesuchte Zielgruppe dort auch tatsächlich aufhält.

Sie sind noch auf der Suche nach den geeigneten Stellenmärkten für Ihre Ausschreibungen? Wir helfen Ihnen gerne weiter, einfach mailen info@mcm-web.de oder anrufen 0721/83 14 7-10. Anregungen können Sie sich auch in unserer kleinen Serie der Nischenstellenmärkte holen.

 

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