Was haben eigentlich QR-Codes in Stellenanzeigen zu suchen?

17. Februar 2011

Social Recruiting

In einigen Stellenanzeigen unserer Kunden haben wir so genannte QR-Codes eingefügt, was immer wieder zu Fragen seitens der Verlage führt. Volvo war 2009 eines der ersten Unternehmen in Deutschland, die in ihren Personalanzeigen systematisch QR-Codes integrierten. QR steht für Quick Response, „schnelle Rückmeldung“. Ein QR-Code ist ein 2D-Barcode und beinhaltet eine verschlüsselte Zeichenreihe, die neben Internetadressen auch Telefonnummern oder kurze Texte sein können. Nebenstehen ist die QRC Version unserer Internetadresse http://www.medicaltopjobs.de zusehen. Den QRC kann man von anderen 2D-Codes durch die drei Orientierungsquadrate  unterscheiden. Man kann jede beliebige Zeichenfolge bis zu 250 Zeichen in einem QR-Code unterbringen:

QRC der facebook-Adresse von Medicaltopjobs QRC der MCM Büro Telefonnummer Ein kurzer Satz:
QRC Codes gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichem Informationsvolumen.“

Wie man sieht, benutzt der QRC das binäre System: Alle Informationen werden in entweder schwarze oder weisse Punkte umgesetzt. Diese werden dann in einem Quadrat (Matrix) angeordnet. An den Ecken werden für die Leseprogramme die schon genannten Orientierungsquadrate gesetzt.

Geschichte: Man könnte in etwa sagen dass 2D-Codes eine Weiterentwicklung der Barcodes (oder Strichcodes) sind, die mit ihren 1D gedruckten Codes nur eine sehr begrenzte Anzahl an Daten codieren können. Bekannte 1D-Codes sind EAN-8, EAN-13 und der IAN. Seit Ende der 80er Jahre werden gibt es verschiedene 2D-Codes, wie den DataMatrix und den Aztek Code:


Medicaltopjobs als
DataMatrix Code

Medicaltopjobs als
Aztek Code

Einen QR-Code kann man mit vielen handelsüblichen Handys, die eine Handykamera haben, lesen. Vorraussetzung ist allerdings ein QRC-Reader auf dem Handy. Eine kleine Auswahl:

Erstellen kann man jeden beliebigen 2D-Code über Internetseiten. Eine kleine Auswahl von QRC-Generatoren:

Inzwischen nutzen viele Unternehmen (z.B. die Deutsche Bahn) QR-Codes zum Verifizieren von Tickets, manche Veranstalter lassen sich Eintrittskarten auf dem Handy mittels QRC zeigen und gewähren dann Einlass.

Vorteile oder: Warum QRC? Wenn man einen entsprechenden QRC-Reader hat, kann man mittels QRC mit ein paar Klicks eine Internetadresse oder eine Telefonnummer in seinem Telefon speichern. Das ist vor allem praktisch wenn man gerade mal im Vorbeigehen eine Adresse sieht, die man sich gerne merken möchte oder einen Fahrplan, der sich hinter einem QR-Code an einer Bushaltestelle verbirgt. Und potentielle BewerberInnen, die immer häufiger mit mobilen Endgeräten unterwegs sind, holen sich eben mit ein paar Klicks die Karriereseite ihres zukünftigen Arbeitgebers aufs Smartphone.

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